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Weil die Schwächsten von traumatischen Ereignissen am härtesten betroffen sind: Kinder und Jugendliche.
Der Schauplatz von nebenan ist der beklemmendste:
wenn sich Familientragödien ereignen, die ein Kind oder einen
Jugendlichen traumatisieren. Der tödliche Unfall. Die Gewalttätigkeit
oder der Selbstmord, vor denen die Nachbarn die
Augen verschließen. Aber auch Ereignisse wie Galtür, Kaprun
oder Beslan. Sie führen neben schweren seelischen Verletzungen
meist zu starken Verhaltensauffälligkeiten. Eltern, Lehrer und
Erzieher sind in solchen Situationen rasch überfordert.
Neben Krisenintervention und Psychotherapie für Kinder
und Jugendliche leisten wir deshalb zusätzliche Hilfestellung:
Unterstützung von Familienangehörigen und mit der Erziehung
betrauten Personen. Weiters Beratung und Schulung von Berufsgruppen
und Menschen, die täglich mit betroffenen Kindern und
Jugendlichen arbeiten – wie LehrerInnen, KindergärtnerInnen,
ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen.
Wir greifen auf eine langjährig erprobte und anerkannte Therapieform
zurück.
Unser Team besteht aus PsychotherapeutInnen, PsychologInnen,
ÄrztInnen und PädagogInnen und hat langjährige
Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren
Familien in schweren Krisensituationen. In unserer Arbeitsweise
folgen wir der individualpsychologischen Tradition.
Individualpsychologie ist eine der ältesten psychotherapeutischen
Schulen, die sich seit langem mit Kindern und
Jugendlichen und krisenhaften Geschehnissen beschäftigt.
Sie ist 1911 aus der Auseinandersetzung Alfred Adlers mit der
Psychoanalyse Sigmund Freuds hervorgegangen.
Individualpsychologisches Denken basiert auf der Annahme
unbewusster Prozesse, die grundlegend das bewusste Erleben
und Handeln eines Menschen bestimmen. Die besondere Aufmerksamkeit
der Individualpsychologie gilt der Position des Einzelnen
innerhalb seiner sozialen Umgebung und den Fähigkeiten,
Beziehungen zu gestalten.
Individualpsychologie versucht die unbewusste Bedeutung
von Krankheits- und Leidenszuständen zu verstehen und Klienten
zu helfen, neue Erlebnis-, Entscheidungs- und Handlungsspielräume
zu finden.
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